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PUN und Lärmschutz: Planung wird fortgesetzt

November 2019 – Die Ausarbeitung des Projekts «A6 Pannenstreifen-Umnutzung (PUN)» zwischen Bern-Wankdorf und Muri kann nach der abgewiesenen Beschwerde fortgeführt werden. Diesbezüglich werden an der Brücke über den Freudenbergerplatz bereits einige provisorische Massnahmen vollzogen.

 Brücke über Freudenbergerplatz
Die A6 im Bereich Bern-Ostring mit der Brücke über den Freudenbergerplatz.

Es geht wieder vorwärts mit der geplanten Pannen­streifen-Umnutzung (PUN) auf der A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri. Vor kurzem wies das Bundes­verwaltungs­gericht eine Beschwerde aus der Anwohner­schaft gegen die Plangenehmigung für das Projekt ab. Nun kann die Umsetzung von PUN in Angriff genommen werden.

Das Projekt «A6 Pannenstreifen-Umnutzung (PUN)» dient als Übergangs­massnahme bis zur dereinst geplanten Engpass­beseitigung (Projekt Bypass Bern-Ost) und soll den Verkehrsfluss verbessern und die Sicherheit auf der A6 bis dahin gewährleisten. PUN enthält aber nicht nur die Umnutzung der Pannenstreifen, sondern auch eine umfassende Sanierung des Abschnitts und diverse Lärmschutz­massnahmen. Es werden ein lärmarmer Belag eingebaut und zusätzliche Lärmschutz­wände erstellt. Voraus­sichtlich können die Bauarbeiten im Jahr 2021 starten.

Unter anderem sind bei der Brücke über den Freuden­berger­platz einige Lärmschutz- und Sanierungs­massnahmen erforderlich. Durch die Beschwerde hat sich die Instand­setzung verzögert. Um zusätzliche Schäden zu vermeiden und den Betrieb bis 2021 aufrecht erhalten zu können, ist eine Übergangslösung erforderlich. Die Fahrbahn ist auf der Brücke verengt und zur Mitte verschoben. Dadurch können die Randbereiche der Brücke statisch entlastet werden. Die neu eingerichtete Fahrbahn­verengung auf der Brücke über den Freuden­berger­platz bleibt danach bis im Jahr 2021 bestehen.